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FWG-Schulantrag wird in die Tat umgesetzt

Auch andere Parteien haben Anträge zu dem Thema gestellt - den zitierten Wortlaut finden Sie weiter unten - dies wurde von der Fraktionsvorsitzenden in der Haushaltsrede explizit erwähnt.

Der FWG um den Schulausschuss-Vorsitzenden Andreas Becker ist es gelungen, die Schulpolitik entscheidend voran zu bringen. Bereits am 19. Mai 2010 brachte die FWG den Antrag ein, die Gertrudenschule (Städtische Hauptschule) in Neuenrade in eine integrierte Schulform, die das Abitur in Kooperation mit benachbarten Schulen ermöglicht, umzuwandeln.

Dieser Antrag wurde sofort von der Mehrheitspartei als „heiße Luft“ abgelehnt. Unser Vorschlag war unter Berücksichtigung der realistischen Möglichkeiten von den Schulexperten der FWG gründlich recherchiert und vorbereitet worden.

Nachdem Herr Dr. Ernst Rösner vom Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS), Dortmund, am 6. September 2010 das Gemeinschaftsschulkonzept den Fraktionen vorgestellt hatte, war plötzlich auch die CDU dafür. Alle Fraktionen stimmten einstimmig für die Gründung der Gemeinschaftsschule, die den Schulstandort Neuenrade mit einer zeitgemäßen weiterführenden Schulform sichert.

Die Stadtverwaltung, die Verantwortlichen der Neuenrader Schulen sowie die externen Berater haben in kürzester Zeit sehr gute Arbeit geleistet und gezeigt, wie man „heiße Luft“ in ein tragfähiges Konzept umwandelt. Dafür unseren herzlichen Dank. Dieses Konzept stieß auf breite Zustimmung bei den betroffenen Schülern und Eltern.

Downloads zu diesem Thema:


Auch andere Neuenrader Parteien hatten sich übrigens mit Anträgen zu dem Thema geäußert, ohne dabei jedoch explizit eine Änderung der Schulform zu beantragen:

Die SPD-Fraktion beantragte am 14. April 2010:
"Die Schülerzahlen unserer Hauptschule sinken seit Jahren kontinuierlich. 1995 wechselten 45% der Grundschüler zur Hauptschule die zu dieser Zeit über 300 Schülerinnen und Schüler hatte. 2009 wechselten nur noch 19% der Grundschüler zur Hauptschule, die heute noch einen Bestand von 208 Schülerinnen und Schüler hat. Prognosen sagen aus, dass diese Zahl sich bis 2014 auf 130 reduzieren wird.
Mehrere Nachbarstädte haben ähnliche Probleme und versuchen eine entsprechende Lösung zu finden. Eine Lösungsfindung ist auch für Neuenrade sicher nur in Verbindung mit unseren Nachbarstädten möglich.
Aus diesem Grund beantragt die SPD-Fraktion eine Sitzung des Schulausschusses vor der Sommerpause in diesem Jahr. Dabei soll gezielt das Thema Hauptschule behandelt werden.

  • Welche Zukunft hat unsere Hauptschule?
  • Welche Möglichkeiten ergeben sich für eine weiterbildende Schule?"


Die FDP-Fraktion beantragte am 25. Mai 2010:
"Die FDP schlägt vor, in Neuenrade eine zeitgerechte Umstrukturierung der Gertrudenschule in eine regionale Mittelschule mit dem Ziel des Haupt- und Realschulabschlusses sowie dem fließenden Übergang zum Abitur zu ermöglichen.
In einer Orientierungsphase in der 9. Klasse sollen neben den berufsorientierten Kursen innovative Kurse für weiterführende Schulen im Umfeld angeboten werden. Im Rahmen einer zu erwartenden veränderten Schullandschaft regt die FDP Neuenrade folgende Punkte an:

  • Übermittagbetreuung
  • Zusätzliche Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund
  • Einbindung von örtlichen freien Trägern wie soziale Verbände, Musik- und Kunstschule, Kirchen, ortsansässigen Unternehmen

Begründung: Wir begründen diesen Antrag aufgrund der zu erwartenden Demografischen Entwicklung."

 

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