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Stadtentwicklungskonzept – Wie wollen wir in 10, wie in 20 Jahren leben?

Zur Entwicklung eines Stadtentwicklungskonzeptes brauchen wir eine Diskussion aller Bürger. Auf dieser Grundlage können in den nächsten zehn Jahren Weichen gestellt werden. Zur Zukunft und Gestaltung unserer Stadt können alle Bürger ihren Teil beitragen.

Wir suchen eine große Basis für die Zukunft unserer kleinen Stadt. Denn viele Köpfe, Meinungen und Ideen können mehr zum Gemeinwohl beitragen als der Einzelne. Im Fokus steht dabei sowohl der Dialog mit unseren ausländischen Mitbürgern als auch mit Vereinen, jungen Familien, Jugendlichen und Senioren. Aber auch Schulen, Wirtschaft, Einzelhandel, Dienstleister, Freiberufler, Ärzte und Handwerk sowie Immobilienbesitzer, Altstadtgemeinschaft, Gastronomie und ehrenamtlich Engagierte möchten wir in Gedanken-Austausch und Planung aufnehmen.

Wir möchten eine Diskussion aller Bürger in Gang setzen mit dem Ziel der Entwicklung eines Stadtentwicklungskonzeptes, auf dessen Grundlage in den nächsten zehn Jahren Weichen gestellt werden können. Zur Zukunft und Gestaltung unserer Stadt können alle Bürger ihren Teil beitragen.

Ziel dieses Diskussionsprozesses soll zum Beispiel die Verbesserung der Optik der Ersten Straße sein, etwa durch attraktive Begrünungen und ein engagiertes Leerstandsmanagement. Verweilqualität und Sicherheitsgefühl in der Innenstadt können aktiv verbessert werden, der Abbau von Hindernissen für ältere und behinderte Menschen soll forciert werden. Es gibt noch viel mehr zu tun, etwa die Aufarbeitung von Industriebrachen, die Sanierung von Häuserfassaden und älterer Wohnangebote oder die Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbeflächen. Die Verkehrspolitik im nächsten Jahrzehnt sollte ebenso wie der Straßenausbau thematisiert werden. Lösungsansätze für die Einzelhandelpolitik und die Verbesserung der Infrastruktur in den Ortsteilen müssen ebenso ein Thema sein.

Ein Ziel des Stadtentwicklungskonzeptes ist es, die Innenstadt zu einem lebendigen Treffpunkt mit hohem Wohlfühlfaktor für Jung und Alt auszubauen. Die Förderung der Bereitstellung von bedarfsgerechtem Wohnraum durch private oder institutionelle Anbieter für Familien, Singles und Senioren in der Innenstadt genauso wie in den Ortsteilen ist eine weitere Zielsetzung.

An der Stadtentwicklung wird jetzt gearbeitet!

Insbesondere die weitere Entwicklung der Ersten Straße und Zweiten Straße soll neben eventuellen anderen Projekten durch den Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung in Angriff genommen werden.

Die Fraktionsvorsitzende ist überzeugt, dass die Durchgangsstraße die Visitenkarte eines Ortes ist. Sie fragte, ob die Erste Straße dieser Aufgabe gerecht werde. „Empfiehlt sich Neuenrade über die Erste Straße an Besucher und Durchfahrende? Macht sie Lust, darauf anzuhalten? Macht sie für Arbeitnehmer, Leute mit Vorstellungsgesprächen bei der Neuenrader Industrie, Lust hier zu arbeiten, hier zu wohnen? Begeistert unsere Erste Straße junge Familien für ein Wohnen in Neuenrade?" Ihre Antwort fiel deutlich aus: „So hart das klingen mag: Nein, das tut sie nicht."

Die Fraktionsvorsitzende gab aber auch Lösungsvorschläge für das Problem: Es müssen Anreizprogramme für Fassaden, Parkraum, weitere Durchgänge zur Zweiten Straße und zum Wall geschaffen sowie steuerliche und bauliche Förderungsmöglichkeiten geprüft werden. Zudem können mit Bänken und Blumenschmuck Verweilmöglichkeiten und Wohlfühlatmosphäre entstehen.

Das sei ein umfangreicher, langwieriger und komplizierter Prozess. „Deshalb schlagen wir vor, das Fachwissen eines externen Planungsbüros für Stadtentwicklungsprozesse zu nutzen."

Die komplette Antragsbegründung finden Sie im Download weiter unten.

Hier die Entscheidung zum Antrag der FWG in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung vom 26. März 2012 auf Vorschlag des Bürgermeisters Klaus Peter Sasse sowie der CDU-Fraktion nach längerer Diskussion unter Zustimmung aller Fraktionen

* Der CDU-Bürgermeister sowie die CDU-Fraktion halten ein Stadtentwicklungskonzept für nicht erforderlich sondern möchten die entsprechende konzeptionelle Arbeit und Planung durch den Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung leisten

* Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses zum Thema Stadtentwicklung sollen in den nächsten zwei Jahren entsprechend öfter stattfinden

* Fachliche Expertise zu spezifischen Stadtentwicklungsthemen soll im Einzelfall auf Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses hinzu geholt werden

* Es wird geprüft, ob für die Beantragung von Fördermitteln aus verschiedenen Förderprogrammen, z.B. dem Stadtumbauprogramm West eine realistische Chance besteht

* Es wird geprüft, ob für entsprechende Förderanträge ein Stadtentwicklungkonzept erforderlich ist und wenn ja, in welchem Umfang

Downloads zu dem Thema:

 

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