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Windräder in Affeln/Altenaffeln

tl_files/layout/grafik/windradfilm.jpg Die FWG steht zur Nutzung von erneuerbaren Energien, wie Wind- und Wasserkraft sowie Solarenergie. Auch Bürgerwindparks, die Einnahmen für die Städte generieren, finden wir gut. Wir verstehen jedoch, dass die Nachricht, dass vier über 196 Meter hohe Windräder, die in Affeln/Altenaffeln errichtet werden sollen, für große Aufregung sorgt. Vor allem die Höhe der Windräder verunsichert die betroffenen Dorfbewohner, die dem Projekt daher mit Skepsis und Widerstand begegnen.

Mit einem Besuch vor Ort und auf folgenden Sitzungen haben wir viel über das Projekt erfahren und können die Bedenken der Betroffenen voll und ganz nachvollziehen. Die Schallbelastung für die betroffenen Anwohner liegt im Ruhezeitraum zwischen 22.00 und 6.00 Uhr zwischen 35 und 45 dB(A). Der zumutbare Wert liegt bei 45 dB(A) und kann laut einer Tabelle des Bundesumweltamtes bereits zur Beeinträchtigung des Schlafes und zu Konzentrationsstörungen führen. Nachts wird, falls nötig, die Leistung abgeregelt, um diese 45 dB(A) einhalten zu können. Tagsüber sind höhere Schallwerte zulässig. Laut Hersteller liegt der Geräuschpegel der Anlage bei maximal 106,5 dB(A). Eine zumutbare Größe wäre tagsüber 55 bis 60 dB(A). Diese können durch technische Maßnahmen eingehalten werden.

Ein weiteres Thema ist die Schattenwurfbelastung (Schlagschatten durch die Rotoren). Sie beträgt je nach Jahreszeit laut Berechnung 23 bis 81 Minuten pro Tag, pro Jahr errechnet ein Gutachter 17 bis 77 Stunden Schattenwurfbelastung. Maximal zulässig laut Emissionsschutzgesetz sind maximal 30 Stunden pro Jahr. Mit einem speziellen Schattenabschaltmodul auf den Anlagen fährt diese bei Überschreiten der 30 Stunden herunter. Es kann also sein, dass viele Affelner / Altenaffelner mit einer maximal zulässigen Belastung hinsichtlich des Lärms und der Schlagschatten leben müssten. Niemand kann sagen wie sich dies tatsächlich auswirkt. Der Stadtverwaltung Neuenrade liegen Kopien von Gutachten vor, die von interessierten Bürgern jedoch nur in Lüdenscheid eingesehen werden können. Wir haben uns die Gutachten besorgt und gewähren interessierten Bürgern gerne Einblick.

Wir unterstützen die Stadtverwaltung bei ihren Bemühungen, durch Verhandlungen und den neuen Bebauungsplan Verbesserungen für die Anwohner im Einvernehmen mit allen Beteiligten zu erreichen. Ist es vielleicht möglich, die geplanten Windkraftanlagen des Antragstellers auf eine noch zu findende, neu ausgewiesene Vorrangfläche für Windkraft in Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden zu verlagern?

Bernhard Peters, 2. Vorsitzender der FWG, stellv. sachkundiger Bürger im Jugend- und Sozial- sowie im Schul- und Sportausschuss, und Dirk Broeske, 1. Schriftführer und sachkundiger Bürger

Westfälische Rundschau: FWG gegen Riesen-Windräder

Die geplanten Windenergieanlagen in Affeln waren das tagesaktuelle Thema der Klausurtagung der FWG. Die Westfälische Rundschau titelt heute "FWG gegen Riesen-Windräder".

Den Artikel stellen wir Ihnen mit freundlicher Genehmigung der Wesfälischen Rundschau als PDF-Download zur Verfügung.

 

Süderländer Volksfreund: Erhebliche Zumutung für Anwohner

Die geplanten Windenergieanlagen in Affeln waren das tagesaktuelle Thema der Klausurtagung der FWG. Der Süderländer Volksfreund titelt heute "FWG gegen Riesen-Windräder".

Den Artikel stellen wir Ihnen mit freundlicher Genehmigung des Süderländer Volksfreunds als PDF-Download zur Verfügung.

 

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