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Neue Ärzte braucht das Land

Die gute ärztliche Versorgung in Neuenrade ist ein wichtiges Anliegen der FWG. Zahlreiche Neuenrader Ärzte sind schon im Rentenalter und suchen Nachfolger/innen. Die FWG hat im Januar 2018 eine Werbeoffensive und eine Kooperation mit unseren Nachbarstädten angeregt. Die frühere Idee einer anderen Oppositionspartei ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) zu gründen, wurde noch schnell vor dieser Kommunalwahl aufgegriffen. Zum Jahresbeginn 2020 wurde ein MVZ in den völlig ungeeigneten Räumen eines CDU-Ratsherrn eröffnet – Barrierefreiheit und Parkraum, Fehlanzeige. Reine Vetternwirtschaft, wie wir finden.

Durch erheblichen Druck der FWG und auch der Öffentlichkeit wurde letztendlich entschieden, in das barrierefreien Neubau-Projekt „Wall Karree“ im Bereich des Lidls umzuziehen. Der ursprünglich von der CDU favorisierte Standort auf einem alten mit Schadstoffen belasteten Industriegrundstück Hinter der Stadt wurde fallen gelassen. Damit sind wir auf einem guten Weg.

Wenn es dem Vorstand, Gerhard Schumacher und Daniel Wingen, noch gelingt den bereits im 1. Nachtragshaushalt für das laufende Geschäftsjahr angekündigten Verlust von knapp 80.000 EUR zu vermeiden, wäre das MVZ ein echtes Plus für Neuenrade. Allerdings geht es weiterhin darum, die Neuenrader Ärzte und das MVZ bei der Suche nach Nachfolgern/innen aktiv durch eine Werbeoffensive zu unterstützen. Dazu ist es nötig, potenzielle Ärzte anzusprechen und auf freiwerdenden Praxen und die Attraktivität Neuenrades als Wohnort hinzuweisen. Dabei könnten unsere guten Schulen, kulturellen Angebote, die Sportmöglichkeiten, der hohe Freizeitwert und die Nähe zu den großen Einkaufstädten die Entscheidung positiv beeinflussen.

Fazit: Wir sind jetzt endlich auf dem richtigen Weg – aber es bleibt noch viel zu tun, denn auch die Dörfer dürfen bei der medizinischen Versorgung nicht vergessen werden.

 

7. Grund: Parken statt warten